Mein Mann lächelte, um mich zu brechen.
Er tat es vor einem Richter, neben seiner Geliebten, in einem Gerichtssaal voller Fremder. Sein Finger zeigte auf meinen acht Monate alten Babybauch, als wäre mein ungeborener Sohn der Beweis für etwas Schändliches.
„Er hat kein Einkommen, keine familiäre Unterstützung“, sagte Daniel ruhig. „Ich beantrage das alleinige Sorgerecht.“
Im Gerichtssaal herrschte eine so tiefe Stille, dass ich nur noch das Summen der Lampen über uns hörte.
Vanessa lehnte sich an seine Schulter, ihre Diamantohrringe glitzerten im grellen Licht. Sie gehörten mir. Daniel hatte sie kurz nach seinem Auszug aus unserem Haus aus meinem Schmuckkästchen genommen.