Und dann noch einer.
Und dann eine unvollständige Geschichte.
Die Frau aus dem Brief hatte existiert.
Sie hatte Kinder.
Aber sie verschwanden aus dem Register.
„Sie sind wahrscheinlich weit weggegangen…“, erklärte der Angestellte. „Das haben viele Leute getan.“
Das bedeutete nur eines.
Es wäre nicht einfach, sie zu finden.
Doch Esperanza gab nicht auf.
Er benutzte einige Silbermünzen.
Nur die unbedingt notwendigen.
Er schickte Briefe. Er stellte Fragen. Er suchte an verschiedenen Orten nach Hinweisen.
Die Antworten ließen auf sich warten.
Manchmal kamen sie nicht an.
Aber sie machte weiter.
In der Zwischenzeit… ging ihr Leben weiter.
Die Schwangerschaft schritt voran.
Und eines Tages… war der Moment gekommen.
Allein.
In der Stille der Berge.
Keine Ärzte. Keine Hilfe.
Nur sie… und ihr Glaube.
Die Schmerzen waren heftig.
Die endlosen Stunden.
Doch mitten in der Anstrengung… spürte er etwas Seltsames.
Sie war nicht allein.
Ich wusste nicht, wie ich es erklären sollte… aber ich war nicht allein.
„Komm mit mir…“, flüsterte er in die Luft.
Und im Morgengrauen… erfüllte der Schrei eines kleinen Mädchens das Haus.
Esperanza umarmte sie mit Tränen in den Augen.
—Dein Name wird Josefina sein…
Wie die Frau im Brief.
Die Monate vergingen.
Das Haus hat sich verändert.
Es war kein toter Ort mehr.
Es wurde gelacht. Es gab Leben.
Esperanza säte Samen, zog Hühner auf, reparierte das Dach und setzte Fenster ein.
Und jeden Abend… betrachtete er das Bild an der Wand.
Sich daran erinnern, wie alles begann.
Der Schatz blieb unberührt.
Ich erwarte es.
Fast ein Jahr später…
Ein Brief kam an.