Meine Entscheidung
Ich sank fassungslos auf das Sofa. Der Mann, den ich so spontan geheiratet hatte, war tatsächlich ein wohlhabender Geschäftsmann mit echten Gefühlen für mich.
„Stan“, sagte ich langsam, „du hast mich völlig überrascht. Ich glaube, ich empfinde auch etwas für dich, aber das ist überwältigend.“
Er nickte und führte mich zu dem Abendessen, das er zubereitet hatte. Nach dem Essen sprach ich ihn erneut an.
„Stan, vielen Dank für diese romantische Geste. Niemand hat jemals so etwas für mich getan. Ich werde dich heiraten – das ist meine Entscheidung. Aber frag mich in sechs Monaten noch einmal. Wenn ich dann immer noch dasselbe empfinde, werden wir richtig heiraten. Du hast einen harten Rechtsstreit vor dir, und ich werde für dich da sein.“
Sein Gesicht strahlte. „Ich freue mich so. Natürlich frage ich dich in sechs Monaten noch einmal. Aber willst du meinen Ring jetzt annehmen?“
Ich nickte, und er steckte ihn mir an den Finger. Wir umarmten uns und küssten uns zum ersten Mal. Es war kein Feuerwerk – es war etwas Tieferes. Es fühlte sich an wie Zuhause.
Während ich das schreibe, versuche ich immer noch, das alles zu verarbeiten. Ich habe einen Obdachlosen geheiratet, um meine Eltern zu ärgern, nur um dann festzustellen, dass er ein wohlhabender Geschäftsmann mit einem Herz aus Gold war. Das Leben schreibt wirklich unergründliche Wege.