Ich betrat gerade eine Gala im Hotel meines Vaters, als meine Stiefmutter barsch befahl: „Sicherheitsdienst, begleiten Sie sie hinaus.“ Wortlos ging ich. Dann übertrug ich stillschweigend das Hotel, das Grundstück und 24 Millionen Dollar auf meinen Treuhandfonds. Innerhalb weniger Minuten klingelte mein Telefon ununterbrochen: 74 verpasste Anrufe. Um Mitternacht hämmerte meine Stiefmutter bereits lautstark an meine Tür.

Nach der Übernahme des Hotels versicherte Mara den Angestellten, dass Gehälter und Betrieb unverändert weiterlaufen würden, und engagierte die erfahrene Beraterin Dana Wilkes, um das Unternehmen zu stabilisieren.

Eine interne Prüfung deckte umfangreiche finanzielle Unregelmäßigkeiten auf: Scheinlieferanten, Briefkastenfirmen, unnötige Ausgaben für Luxusgüter und die Zweckentfremdung von Instandhaltungsgeldern für Prestons private Projekte.

Das Hotel verlor nach und nach alle Ressourcen, während Richard die Warnzeichen ignorierte.

Schließlich gab Richard zu, Mara und seine verstorbene Frau im Stich gelassen zu haben.

Er bat darum, weiterhin im Unternehmen tätig sein zu dürfen, doch Mara lehnte ab, solange er sich nicht vollständig von Celeste distanzierte.