Die Mutter des Millionärs wurde von Tag zu Tag dünner – bis ihr Sohn früher nach Hause kam und sah, was seine Frau tat…

Und Camille, seine Frau, saß neben ihr, makellos, elegant, das Haar perfekt zurückgebunden, mit dem zarten Ausdruck einer hingebungsvollen Frau.

„Sie ist sehr zart, meine Liebe“, sagte Camille leise. „Selbst heute wollte sie kaum etwas essen. Aber ich habe darauf bestanden.“

Adrien küsste seiner Frau dankbar die Stirn.

„Ich weiß nicht, was ich ohne dich getan hätte.“

Camille lächelte.

Und Nadine spürte einen Schauer über den Rücken laufen.

Denn dieses Lächeln erreichte nicht ihre Augen.

Das Haus begann anders zu riechen.

Es roch nicht mehr nach warmer Brioche.

Es roch nicht mehr nach schwarzem Kaffee am Morgen.

Es roch nicht mehr nach Bienenwachs auf antiken Möbeln.

Jetzt roch sie Medizin, süßliche Brühen, Camilles teures Parfüm und noch etwas anderes …

Etwas Unbenanntes.