Schwanger. Zutiefst verraten. Furchtbar allein.
Ein Schluchzen entfuhr mir, heftig und hässlich. Ich lehnte mich gegen das kalte Metall des Wagens, vergrub mein Gesicht in den Händen und ließ den Damm brechen.
Und gerade als ich dachte, das Universum hätte mich endgültig verlassen, fuhr das Fenster der Fahrerseite des Geländewagens langsam herunter.
Ein älterer Mann in einem maßgeschneiderten grauen Anzug beugte sich über die Mittelkonsole. Er hatte silbernes Haar und freundliche, tief gefurchte Augen, die sich in diesem Moment vor Entsetzen weiteten. Er sah mich nicht wie eine Fremde an, sondern als wäre mir ein Geist auf dem Bürgersteig erschienen.
„Mein Gott“, flüsterte er, seine Stimme zitterte vor einer Emotion, die ich nicht deuten konnte. „Warum weinst du so, mein Schatz?“
Er ahnte nicht im Geringsten, dass die einfache Frage dieses Fremden im Begriff war, ein tief verborgenes Geheimnis zu enthüllen – eines, das Ryan Montgomery schließlich in die Knie zwingen und ihn vor der ganzen Welt betteln lassen würde.