Der Mann, den alle für mich als Ehemann auserkoren hatten
Connor Ward war so ein Mann, in dessen Gegenwart die Leute instinktiv leiser sprachen.
Nicht etwa, weil er in der Öffentlichkeit unhöflich gewesen wäre. Dafür war er viel zu elegant und höflich. Er lächelte, als hätte er stundenlang vor teuren Spiegeln geübt, trug perfekt sitzende Anzüge und schüttelte Hände, als wäre allein die Berührung eine Ehre.
Er war außerdem der Chef meines Vaters.
Mein Vater arbeitete als leitender Buchhalter bei Ward & Lane Development, einem der größten Immobilienunternehmen unserer Stadt. Connor war ein junger Millionär, der von Wirtschaftsmagazinen gefeiert wurde – ein Mann, der alte Gebäude kaufte, sie in moderne Glaswolkenkratzer verwandelte und die Leute dazu brachte, ihm noch mehr zu danken, wenn er die Mieten erhöhte.
Als Connor anfing, Interesse an mir zu zeigen, taten meine Eltern so, als wären sie vom Himmel gesegnet.
Anfangs waren es Kleinigkeiten.
Blumen, die in mein Büro geliefert wurden.
Einladungen zum Mittagessen.
Ich bekam ein Diamantarmband zum Geburtstag, das ich am nächsten Tag zurückgab, weil es mir nach dem Anlegen zu schwer war, noch bevor ich den Preis kannte.
Dann kam der Heiratsantrag.
Connor ging nicht auf die Knie.