Die Tür zwischen uns
Celeste klopfte so lange, bis der Hund des Nachbarn bellte.
Ich stand barfuß vor meiner Wohnungstür, die Hand an meinem BH-Verschluss. Draußen herrschte Stille in der Stadt im Mitternachtsregen, doch Celeste brachte Chaos mit sich. Ihre Fäuste wurden unkontrollierter, weniger elegant, weniger wie die der Frau, die wenige Stunden zuvor unter den Kronleuchtern gestanden und so getan hatte, als gehöre ihr der Raum.
„Mara, mach die Tür auf.“ Ihre Stimme brach.
Das überraschte mich mehr als ihr Zorn.
Zum ersten Mal seit Jahren klang ihre Stimme aufrichtig.
Ich öffnete nicht.
„Geh nach Hause, Celeste.“ Stille.
Dann, leise:
„Ich kann nicht.“
Zum ersten Mal seit Jahren klang ihre Stimme aufrichtig. Ich spähte durch den Türspion.
Sein teurer Anzug glänzte noch immer, doch ein Träger hatte sich gelöst. Sein sorgfältig frisiertes Haar wirkte zerzaust, und sein Make-up konnte die Müdigkeit unter seinen Augen nicht mehr verbergen. Mein Vater stand neben ihm. Richard Halston war nicht mehr der selbstsichere Mann, der er im Ballsaal gewesen war. Seine Krawatte war zerrissen. Sein gewohnter Charme war verflogen. Er sah älter aus, fast besiegt.
„Mara, was willst du?“, fragte ich.
Celeste antwortete sofort.
„Du musst wiedergutmachen, was du getan hast.“
„Du weißt genau, was du angerichtet hast.“
Ihre Stimme wurde sanfter. 👉 Der nächste Teil und der vollständige Abschluss der Geschichte. Bitte alle auf „Weiter“ und „Gefällt mir“ klicken, damit Facebook die Interaktion mit dem Beitrag erhöht und es jedem ermöglicht, die ganze Geschichte direkt unter dem Antwortbereich dieses Kommentars zu teilen. ⬇️💬