Die Ästhetik der Renaissance lag schwer auf der nächtlichen Szene. Der Prunk des Herrenhauses, die schillernde Kleidung, das makellose Gelände … all das verblasste angesichts des Dramas, das sich am Eingang abspielte. Das Paar in Gold und Schwarz verharrte regungslos, als sei die Zeit für sie in einem Moment reiner Erkenntnis stehen geblieben.
Die junge Frau im smaragdgrünen Kleid rang derweil darum, ihre Fassung zu bewahren; ihr Herz hämmerte gegen ihre Brust.
Eine unerwartete Begegnung
Der silberhaarige Mann, der „Vater“ des jungen Mannes, wusste, dass dies falsch war. Niemand war der Einzige, der seinen Tod bedauerte; ansonsten hatte er eine Welt erschaffen, in der seine Augen auf dieses besondere Paar gerichtet waren. Ein intensiver Blick, der nicht ignoriert werden kann.
„Maya!“, flüsterte die goldene Frau und durchbrach erneut die Stille. Da bist du, ein sandiges Ertrinken, Schmerz und noch mehr Schmerz. Palliativpflege.
Maya, die junge Esmeralda, war überrascht. Diese Zahl… Ich habe seit Jahren nicht mehr gelebt. Nicht seit… Ich wollte gar nicht daran denken.