Als ich die Stufen des Gerichtsgebäudes hinunterging, sah ich sie auf dem Parkplatz versammelt. Grant lockerte seine Krawatte. Sabrina legte die Arme um seine Taille. Seine Mutter küsste ihn auf die Wange. Mein Bruder brach in Lachen aus und sagte: „Mann, dein richtiges Leben beginnt jetzt!“
Grant sah mich an. Nicht schuldbewusst. Nicht beschämt. Nur erleichtert. Er hob leicht seine Schlüssel, als wollte er stumm anstoßen.
Ich wandte den Blick ab, bevor er meinen Gesichtsausdruck deuten konnte. Owen sah mich wortlos an und fragte: „Sollen wir nach Hause fahren?“
Ich holte tief Luft und zwang mich, stehen zu bleiben. „Lasst uns irgendwohin fahren, wo es sicher ist.“
Hinter uns hörte man das Knacken einer Champagnerflasche. Sie hatten Champagner mitgebracht. Um das Ende meiner Ehe zu feiern.
Dann klingelte Grants Handy.
Sie sah ihn beiläufig an und nahm ab, immer noch lächelnd. Doch nach ein paar Sekunden änderte sich alles. Ihr Gesicht verhärtete sich, ihr Körper spannte sich an. Sabrina hörte auf zu lachen. Das Lächeln ihrer Mutter verschwand.