Ich unterschrieb trotzdem.
Ich gab Mayas Geburtsdatum an. Ich beantwortete jede Frage. Ich sah zu, wie eine Krankenschwester ihr eine Blutdruckmanschette um den schlanken Arm legte und ein Plastikarmband mit ihrem Namen bedruckte.
Um 15:08 Uhr hatten sie eine Blutuntersuchung und einen Ultraschall angeordnet.
Robert schrieb eine SMS.
Wo bist du?
Ich legte mein Handy mit dem Display nach unten auf meinen Schoß.
Angst kann einen jahrelang gehorsam machen, aber Mutterschaft hat ein anderes Rückgrat. Sie bleibt stark, selbst wenn man innerlich zittert.
Maya lag auf der Untersuchungsliege unter einem dünnen Blatt Papier, ihr Hoodie neben ihr zusammengefaltet, ihre Finger umklammerten die Matratzenkante. Der Raum roch nach warmem, antiseptischem Plastik. Das Ultraschallgerät gab ein leises elektrisches Summen von sich, während die Technikerin den Schallkopf über Mayas Bauch bewegte.
Mit jedem Durchgang beruhigte sich die Technikerin.
Er machte noch zwei Fotos, steckte sie wortlos weg und ging mit den Worten, der Arzt käme gleich.
Sieben Minuten später kam Dr. Lawson herein, ein Klemmbrett etwas zu fest umklammert.
Ein Blick auf sein Gesicht ließ mir das Herz in die Hose rutschen.
„Mrs. Thorne“, sagte er sanft, „wir müssen reden.“
Maya stützte sich auf einen Ellbogen und zitterte so stark, dass das Untersuchungspapier knitterte. „Habe ich etwas angestellt?“, flüsterte sie.
„Nein, Liebes“, sagte ich, obwohl meine Stimme wie die einer Fremden klang.
Dr. Lawson sah auf den Scanner, dann auf Maya und wieder auf mich.
„Der Scanner zeigt, dass da etwas in ihr ist“, sagte er.
Für einen Moment war der Raum kein Raum mehr. Das Licht war zu hell. Der Monitor zu laut. Meine Hand tastete Mayas Knöchel durch das Papier hindurch ab, denn ich brauchte den Beweis, dass es noch da war.
„In ihr?“, wiederholte ich. „Was bedeutet das?“
Dr. Lawson drehte den Ultraschallmonitor gerade so weit, dass ich die blasse Gestalt auf dem Bildschirm erkennen konnte.
Mayas Finger umklammerten fester meinen Ärmel.
Dann blickte er vom Ultraschallbild auf das Aufnahmeformular, auf dem der Name meiner Tochter stand.
„Mrs. Thorne“, sagte er vorsichtig, „wir müssen noch etwas klären, bevor wir das aussprechen.
Schreiben Sie bitte ‚OK‘, dann mache ich weiter.“
(Ich weiß, Sie sind neugierig auf den nächsten Teil, also lesen Sie bitte in den Kommentaren weiter. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinterlassen Sie bitte unten einen Kommentar mit „OK“ und geben Sie uns ein „Gefällt mir“, um die ganze Geschichte zu lesen.)