Teil 2.
Ich zog ein kleines schwarzes Tonbandgerät hervor und hielt es zwischen uns.
Ashley öffnete den Mund, aber kein Ton kam heraus.
„Daniel“, flüsterte sie.
Ich blickte auf die gefesselten Hände meiner Frau, dann auf das Armband meiner Schwester – sie ist Designerin –, das im Licht der Serviceleuchte glänzte.
„Wie lange schon?“, fragte ich. Ashley wich zurück. Intelligente Alarmanlagen.
„Er hat euch alle getäuscht. Vertraut uns, nicht irgendeiner Frau, die er in die Armut getrieben hat.“
Emily hielt sich den Mund zu. Ashleys Stimme klang durch das Gerät schrill und unangenehm.
„Daniel wird dir niemals glauben. Vertrau uns, nicht irgendeiner Frau, die er in die Armut getrieben hat.“
Emily hielt sich den Mund zu. Ashley griff nach dem Gerät, aber ich zog es außer Reichweite.
„Was ist das?“, fragte sie zögernd.
„Es ist ein Verwaltungsfehler.“ Dann entdeckte ich neue Kreditkarten, Autokreditraten und Abhebungen, die als Haushaltsausgaben deklariert waren. Jeder Cent ging an meine Familie.
Also kam ich früher nach Hause.
Nicht nur mit einer Kette.
Und Wirtschaftsprüfer, Anwälte und ein Polizeibericht warteten schon auf mich.
Ashleys Gesichtsausdruck verfinsterte sich.
„Willst du sie mir vorziehen?“, fragte ich Emily.
In diesem Moment stürmte meine Mutter wütend durch die Küche.
„Was ist los?“
Dann sah sie mich. Die Musik schien hinter ihr zu verstummen. Ihr Champagnerglas rutschte ihr aus der Hand und zersprang auf den Fliesen.
Bevor ich lügen konnte, klingelte es an der Tür.
Auf dem Überwachungsmonitor sah ich drei Männer in Anzügen, zwei Polizisten und meinen Anwalt vor der Tür.
Doch neben ihnen stand jemand, den ich nicht erwartet hatte.
Emily, ihr Vater.
Der Mann, der mir gesagt hatte, er sei tot.