Ich kam am Neujahrstag zurück und fand meine Frau frisch operiert und ohne Essen vor.

Das Konto von Mark.

Gesperrt.

Eins nach dem anderen.

Nicht aus Rache.

Um die Sache unter Kontrolle zu bringen.

Wenn ein Schiff sinkt, stopft man zuerst die Lecks.

Dann findet man heraus, wer die Hülle durchbrochen hat.

Dann schaltete ich die Überwachungskameras der Wohnung ein.

Das Bild brauchte wegen der schlechten Verbindung im Krankenhaus eine Weile zum Laden.

Ich sah das Wohnzimmer.

Die Küche.

Den Flur.

Ich suchte die letzten zwei Tage ab.

Und dann erschien etwas, womit ich nie gerechnet hätte.

Meine Mutter und meine Schwester waren nicht einfach weg.

Die Kameras hatten genau aufgezeichnet, was sie mit dem Geld gemacht hatten.

Wo die Babynahrung geblieben war.

Wer die Vorräte mitgenommen hatte.

Und in dem Moment, als meine Mutter die Wohnungstür öffnete, in die Kamera blickte und sagte:

„Wenn David das sieht, stoßen wir schon am Meer an.“

Meine Ohren pochten.

Ich spielte es von Anfang an ab.

29. Dezember.

18:12 Uhr.

Mark betrat die Wohnung mit zwei leeren Koffern.

Meine Mutter folgte ihm mit einer Liste in der Hand.

Chloe kam mit ihrem Sohn Ethan herein, lachte, weil es draußen leicht schneite, und sagte: „Morgen tragen sie Bikinis.“

Maya war im Hintergrund des Videos zu sehen, wie sie auf dem Sofa saß und Liam im Arm hielt.

Blass.

Müde.