Ich wurde mit 17 Jahren alleinerziehende Mutter. Jahre später machte mein Sohn einen DNA-Test, um seinen Vater zu finden, und entdeckte dabei eine Wahrheit, die…

Sie fing an zu weinen. „Es tut mir so leid.“

Dann sah sie Leo an und hielt sich den Mund zu. „Mein Gott! Liebling, du siehst ihm so ähnlich.“

Leo sah mich hilflos an.

Ich ging zu ihr und umarmte sie.

„Es tut mir so leid.“

***

Drinnen zögerte er keine Sekunde.

„Die Kiste ist oben“, sagte er. „Darin sind all seine Briefe, die ich finden konnte.“ Formulare, Anleitungen und Vorlagen.

„Hast du die wirklich alle?“, fragte Leo leise.

Gwen nickte. „Ich habe sie gefunden, nachdem unsere Mutter letzten Winter gestorben war.“

Er führte uns auf den Dachboden. Es war warm und roch nach altem Papier.

Dann kniete er sich neben eine Schublade und hob den Deckel.

„Die Kiste ist oben.“

Briefe. Stapelweise, dazu Geburtstagskarten und zurückgesendete Umschläge, mein Name handschriftlich von Andrew. Meine Beine gaben nach und ich sank auf den Boden.

Leo setzte sich neben mich. Gwen reichte mir den ersten Umschlag mit beiden Händen, als würde er jeden Moment zerbrechen.

„Fang da an“, sagte er.

Ich öffnete ihn.

Leo setzte sich neben mich.

„Gemischt.“

„Ich weiß, das klingt schlimm. Bitte denk nicht, dass ich dich im Stich gelassen habe. Ich versuche, zurückzukommen. Versprochen.“

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