Ich spürte meinen Puls in den Fingerspitzen pochen, doch meine Stimme blieb ruhig.
„Claire, das ist überhaupt nicht lustig“, sagte Margaret und umklammerte ihre Serviette. „So kannst du den Präsidenten nicht nennen.“
„Doch“, sagte ich. „Er ist mein Vater.“
Das Wort brannte sich tief in mein Gedächtnis ein.
Charles blickte plötzlich auf.
„Dein Vater … James Whitmore? Der Besitzer der Blue Horizon?“
Ich nickte.
„Ich.“
Margaret erstarrte. Zum ersten Mal sah ich Unsicherheit in ihrem Gesicht.
Mein Vater kehrte zurück. Elternschaft.
„Ich habe hier eine Reservierung. Drei Luxuskabinen, die mit einer VIP-Suite verbunden sind. Was soll ich tun?“
Ich saß einen Moment lang auf dem Stuhl.
„Stornieren Sie alle. Denken Sie daran: Alle zukünftigen Reservierungen für Margaret Dawson und ihre Gruppe benötigen Ihre oder meine direkte Zustimmung.“
„Verstanden“, sagte er sofort. „Sind Sie sicher?“
Ich sah Margaret direkt an.
„Ich bin mir sicher.“ „Erledigt“, antwortete er. „Sie bekommen bald die Bestätigung. Noch etwas?“
Und zum ersten Mal … sagte niemand am Tisch etwas.
„Ja“, fügte ich hinzu. „Ich brauche eine neue Reservierung. Gleiche Route, gleiche Daten. Suite. Nur für mich.“
Ethan öffnete den Mund, schloss ihn dann aber wieder.
„Natürlich“, sagte mein Vater. „Ich gebe Ihnen die beste verfügbare Suite. Reisen Sie allein?“ Elternschaft
Ich sah Ethan an. Sein Gesichtsausdruck veränderte sich – er war immer noch angespannt, aber jetzt spürte ich etwas anderes. Anerkennung. Vielleicht sogar Bewunderung.
„Fürs Erste.“
„Okay. Ich schicke dir alles. Ich liebe dich.“
„Ich dich auch.“
Ich beendete das Gespräch.
Stille breitete sich aus. Selbst das leise Ticken der Uhr an der Wand schien zu laut.
Margaret reagierte als Erste.