Zweitens.
Grant ließ mich und das restliche Hemd los.
„Lächeln. Alle zusammen.“
Er ging zur Tür, mit der Drohung, dass da nur ein Nachbar erwartet wurde.
Doch sobald er draußen war, verschwand sein Lächeln.
Auf der Veranda standen die Vorsitzende des Aufsichtsrats von Mercer Dynamics und sechs weitere Mitglieder. Neben ihnen standen Polizeichef Daniel Ross, zwei Kriminalbeamte und Dr. Patel mit einer Tasche voller Analysen.
Hinter ihnen hatte der Sicherheitsdienst des Unternehmens bereits alles aufgezeichnet.
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## TEIL 3
„Grant Mercer“, sagte Polizeichef Ross. „Bitte nehmen Sie die Nachricht an der Tür entgegen.“
Erklären Sie sich ihm und dann dem Aufsichtsratsmitglied.
„Es ist nur ein Missverständnis in der Familie.“
Die Aufsichtsratsvorsitzende, Lillian Shaw, hob ihr Band.
„Nein. Dies ist ein Notfall des Aufsichtsrats.“
Evelyn zischte:
„Zutritt nur mit Durchsuchungsbefehl.“
„Der Haftbefehl wird gerade ausgestellt“, sagte Ross. „Aber Mrs. Hale hat uns hereingebeten, und ihre Tochter hat um Hilfe gebeten.“
Claire stand bleich neben mir und versuchte, sich zu erholen.
„Ich will, dass sie reinkommen.“
Dieser eine Satz raubte Grant jegliche Kontrolle.
Er wandte sich ihr zu.
„Alle, was springt für euch dabei raus?“
Claire nickte.
„Du hast mir nur Angst gemacht.“
Die Detectives standen zwischen ihnen, während Dr. Patel Claire untersuchte und ihr einfache Fragen stellte.
Lillian starb auf einem USB-Stick. Dokumente erschienen auf dem Bildschirm: fiktive Firmen, gefälschte Einwilligungen und Überweisungen auf Konten, die von Grant und Evelyn kontrolliert wurden. Die E-Mails enthüllten einen Plan, die gesamte Schuld auf die junge Buchhalterin abzuwälzen.
Einer der Detectives hatte Grant festgenommen, bevor er aus dem Haus gesichtet werden konnte.
Lillians Stimme wurde eisig.
„Der Vorstand suspendiert Grant Mercer einstimmig, entzieht ihm den Zugang zum Unternehmen und übergibt alle Einrichtungen den Bundesbehörden.
Grant ist nur noch mir unterstellt.“
„Sie hat dich im Griff.“
„Nein“, sagte Erbin Lillian. „Sie hat dieses Unternehmen gerettet. Du hast es ausgeraubt.“
Evelyn begann zu weinen, doch keine einzige Träne rann ihr über die Wange.
„Claire hat ihn verabschiedet. Sie hat seine Zukunft zerstört.“