TEIL 1
Laura Mendoza erfuhr durch einen Anruf, eine Entschuldigung oder eine beschämte Nachricht, dass ihre Familie in Cancún war.
Sie fand es durch ein Foto auf Facebook heraus.
Ihre jüngere Schwester Renata war am Strand zu sehen, mit einer riesigen Sonnenbrille, einem weißen Kleid und einem blauen Getränk in der Hand.
Der Beitrag lautete:
„Gott sei Dank für diese wundervolle Familie, die in wichtigen Momenten immer für mich da ist.“
Laura saß im Vorführraum, starrte auf die Leinwand, ihre Hände waren kalt und ihr Herz gebrochen.
Wenige Meter entfernt stand der kleine Sarg ihres 12-jährigen Sohnes Daniel.