Ein Schrei, der alles veränderte
Der Schrei klang nicht wie Ethan.

Er war tiefer.
Wütender.
Und dann…
ein dumpfer Aufprall.
Hart.
Brutal.
Als würde jemand zu Boden gehen.
„Marcus?!“
Meine Stimme brach.
Rauschen.
Atmen.
Dann endlich…
„Ich hab ihn.“
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Er lebt… aber zu welchem Preis?
Ich konnte kaum atmen vor Erleichterung.
„Ethan? Geht es ihm gut?!“
Eine Pause.
Zu lang.
„Er lebt“, sagte Marcus.
Nicht „er ist okay“.
Nicht „alles gut“.
Nur… „er lebt“.
Mein Magen zog sich zusammen.
„Sein Arm?!“
„Gebrochen… schlimm.“
Ich trat noch stärker aufs Gas.
„Ich bin gleich da!“
Doch Marcus antwortete nicht mehr.
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Er war noch da…
Dann hörte ich es.
Schritte.
Langsam.
Schleifend.
„Er ist noch hier“, sagte Marcus leise.
„Wer?“
Ein Atemzug.
„Kyle.“
Seine Stimme…
veränderte sich.
Kälter.
Dunkler.
„Marcus… tu das nicht—“
Zu spät.
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Der Kampf
Ein Krachen.
Möbel zerbrachen.
Ein dumpfer Schlag.
Dann ein Knacken…
das ich nie vergessen werde.
„DU FASST KEIN KIND AN!“
Marcus brüllte.
Ich hörte alles.
Jeden Schlag.
Jeden Atemzug.
Und ich war nicht da.
„Marcus, hör auf! Die Polizei kommt!“
Keine Antwort.