Ihr Flüstern drang an mein Ohr.
„Dein Bruder lebt.“
Mein ganzer Körper erstarrte.
Celeste lachte leise in der Dunkelheit.
„Und er war es, der uns gesagt hat, dass du kommst.“
Die Notlichter flackerten.
Ich drehte mich um.
Celeste war verschwunden.
Dr. Mercer war bewusstlos.
Adrian beobachtete mich vom Boden aus.
Und an der Wand über dem Kamin aktivierte sich ein versteckter Bildschirm.
Eine Live-Videoübertragung erschien.
Ein Mann saß in einem fensterlosen Raum.
Älter.
Dünner.
Eine Narbe zog sich über sein Gesicht.
Aber ich erkannte diese Augen.
Daniel.
Mein Bruder.
Lebend.
Langsam hob er den Kopf zur Kamera.
Dann sprach er vier Worte, die alles, was ich zu wissen glaubte, zerstörten.
„Mara … vertraue deinem Team nicht.“ Hinter mir schloss einer der beiden Männer in dunklen Anzügen leise die Schlafzimmertür.
Und lächelte.