„Mateo, es ist dein Kind.“
Sein Gesichtsausdruck veränderte sich.
Er war nicht mehr der Junge, der mir nach der Schule Snacks kaufte.
Er war ein anderer Mensch.
Kalt.
Berechnend.
„Sag das nicht laut.“
An diesem Nachmittag kam seine Mutter zu uns. Eine Immobilienmaklerin.
Frau Rebecca Rivas.
Teure High Heels.
Eine Designerhandtasche.
Starkes Parfüm.
Meine Mutter begrüßte sie, in der Annahme, sie sei da, um mit mir wie eine Erwachsene zu reden. Sie irrte sich. Frau Rebecca legte einen gelben Umschlag auf den Tisch.
„Fünfzigtausend Pesos“, sagte sie, „damit Ihre Tochter die Schule wechseln und aufhören kann, sich Dinge auszudenken.“
Meine Mutter rührte den Umschlag nicht an.