Als ich mich mit offenen Augen ans Fußende des Bettes setzte, hörte ich meinen Mann, Victor Langley, wie er vorsichtig wie ein nervöser Dieb in unserem Kleiderschrank wühlte. Ich dachte, die Schlaftabletten, die ich zerdrückt hatte, hätten endlich nicht gewirkt. Betten und Kopfteile.
Sie wirkten nicht.
Wir tauschten unsere Tabletten.
Die nächsten Minuten beobachteten wir ihn, wie er in den dunklen Himmel starrte. Teure Hemden. Sein Pass. Sparschweine. Der blaue Samtbeutel mit seinen angenähten Knöpfen. Er stapelte alles auf, nur nicht seine Scham.
Um 2:18 Uhr kam er ans Bett und schlief für mich ein.
„Arme Claire“, murmelte er. „Du hast es nicht einmal mitbekommen.“
Atme tief und gleichmäßig.
Er beugte sich näher zu mir und brachte den Duft seines teuren Parfums mit sich, so wie seine Geliebte ihm drei Wochen zuvor eine zweite Flasche gekauft hatte – oder zumindest den Kassenbon, den sie im Haus gefunden hatte.
Dann fuhr er weg.
Erst dann hörte ich, wie das Auto aus der Einfahrt verschwand.