Präsident von Harrison Global Industries.
Und genau an diesem Abend veranstaltete er eine prestigeträchtige Wohltätigkeitsgala mit Prominenten, Politikern und Milliardären.
Ethan wusste, dass dies seine einzige Chance sein könnte.
Also lief er stundenlang durch die Stadt.
Als er endlich die Villa erreichte, verweigerte ihm der Sicherheitsdienst den Einlass.
Doch in einem hektischen Moment schlüpfte Ethan durch einen Seiteneingang.
So stand er plötzlich mitten im prunkvollen Ballsaal.
Die Gäste musterten ihn mit finsteren Blicken.
Der Geschäftsmann, der ihn konfrontiert hatte, deutete auf den Ausgang.
„Gehen Sie jetzt.“
Doch bevor Ethan antworten konnte, hallte eine Stimme durch den Raum.
„Was ist hier los?“
Die Menge teilte sich augenblicklich.
Richard Harrison war eingetroffen.
Der ältere Präsident näherte sich langsam.
Alle respektierten ihn.
Alle fürchteten ihn.
Der Geschäftsmann lächelte kurz.
„Nur ein obdachloser Junge, der Ärger macht, Sir.“
Richard sah Ethan an.
Zuerst wirkte er desinteressiert.
Dann bemerkte er den alten Umschlag.
Sein Gesichtsausdruck veränderte sich.
„Was machst du hier, mein Junge?“, fragte Richard.
Ethan schluckte nervös.
„Meine Mutter hat mir gesagt, ich soll dich suchen.“
Stille breitete sich im Ballsaal aus.
Richard starrte ihn an.