Grant blickte auf die Straße.
“Ich weiß.”
Weniger als eine Stunde später ging er zur Wohnung.
Zwei Jungen schliefen auf dem Sofa, während die anderen beiden auf dem Teppich spielten. Tessa stand mit einer Tasse in der Hand in der Küche.
„Du hast versprochen, heute Abend keine Fragen zu stellen.“
„Ich weiß. Aber ich brauche eine Antwort.“
Grant schluckte.
„Gehören sie mir?“
Tessa sah die Jungen an.
Dann zu ihm.
„Biologisch gesehen?“
“Ja.”
Sie nickte.
„Ja, Grant. Sie gehören dir.“
Es schien, als ob der Raum völlig still geworden wäre.
Vier Söhne.
Sechs Jahre voller Geburtstage.
Erste Worte.
Die ersten Schultage.
Weihnachtsmorgen.
Alles, was er verpasst hatte.
„Warum hast du es mir nicht gesagt?“
Tessa starrte ihn an.
“Ich habe es versucht.”
„Nein. Du bist verschwunden.“
„Ich bin verschwunden, weil deine Familie dafür gesorgt hat, dass ich glaubte, ihr wolltet mich loswerden.“
Sie zog einen alten Briefumschlag aus ihrer Tasche.
Der Brief im Inneren behauptete, Grant habe sich für seine Familie entschieden, wolle nichts mit der Schwangerschaft zu tun haben und wünsche keinen weiteren Kontakt zu Tessa. Er sei angeblich von Everett Cole überbracht worden, einem Anwalt, der jahrelang für die Hollowells gearbeitet hatte.
Grant starrte es an.
„Das habe ich nie geschrieben.“
Tessa erklärte, Cole habe ihr auch Dokumente gezeigt, aus denen hervorging, dass Grant sich auf die Heirat mit Camille vorbereitete, und sie gewarnt, dass Vivienne Hollowell sie finanziell ruinieren würde, wenn sie versuchen würde, sich einzumischen.
Grant schüttelte den Kopf.
„Camille und ich waren damals noch gar nicht zusammen.“
Dann erzählte Grant Tessa, was ihm gesagt worden war.
„Meine Mutter sagte, Sie hätten eine hohe Summe erhalten und wären mit jemand anderem nach Kalifornien gezogen.“
„Ich habe noch nie in Kalifornien gelebt.“
„Sie hat mir eine Mietvertragsauflösung mit Ihrer Unterschrift gezeigt.“
„Ich habe nie einen unterschrieben.“
Grants Stimme wurde schwächer.
„Sie sagte mir, die Schwangerschaft sei beendet.“
Tessa setzte sich langsam hin.
Sechs Jahre lang hatten sie sich gegenseitig die Schuld gegeben.
Nun begannen sie zu begreifen, dass jemand absichtlich zwei völlig unterschiedliche Geschichten erfunden hatte.
Teil 2
Bevor einer von ihnen das Geschehene richtig begreifen konnte, klingelte Grants Telefon.
Sein Hausverwalter rief an.
„Mr. Hollowell, Ihre Mutter ist unten.“
Sofort kehrte die Angst in Tessas Gesicht zurück.
Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.