Mir entfuhr ein Schrei, bevor ich ihn unterdrücken konnte.
Ich dachte, ich verstünde genau, was ich da sah, aber ich sollte bald feststellen, dass es noch viel mehr gab.
“Hast du dich verkauft, um meine Schwester zu heiraten?”
„Was soll ich dir erklären, Ben?“, meine Stimme brach gegen die Wand. „Dass du Geld von meinen Eltern genommen hast, um Rosie zu heiraten? Sie kämpft da drinnen um ihr Leben! Und du standest mit einem Scheck in der Tasche neben ihr am Altar?“
Ben rutschte die Wand hinunter.
Dann sagte er etwas, das mir den Atem verschlug.
Ich habe geweint.
„Ich habe keinen einzigen eingelöst“, flüsterte er. „Jeder Scheck, den sie mir geschickt haben, ging auf ein Konto in Rosies Namen. Jeder einzelne Dollar. Sie wird ihn haben, wenn sie ihn braucht. Jeder Cent gehört ihr.“
Ich wollte ihm glauben.
Aber irgendetwas stimmte nicht.
„Warum haben Sie das unterschrieben? Warum haben Sie Ihren Namen auf so etwas Ekelhaftes gesetzt?“
Ben blickte zu Boden.
Der Name sagte mir nichts.
Aber die Art, wie er es sagte, ließ meine Beine zittern.
Ich brach vor ihm auf dem gefliesten Boden zusammen, weil meine Beine mich nicht mehr tragen konnten.
—Deine Mutter hat mir die Broschüre gezeigt. Sie sagte, sie seien jetzt erwachsen und Rosie werde zu einer Last, die niemand in der Familie tragen wolle.
—Das stimmt nicht. Sie ist keine Last, und ich hätte mich um sie gekümmert, wenn sie mich gebraucht hätte.
„Sie hätten nie gedacht, dass sie es dir erzählen würden.“ Ihre Stimme war so leise, dass ich mich vorbeugen musste. „Deine Mutter sagte: ‚Cathy verdient ein eigenes Leben. Wir werden sie nicht an Rosie binden.‘“