Sie sah ihn mit roten Augen an.
„Nein. Man kann Dinge bezahlen. Die Reparatur ist eine andere Sache.“
Er stieg in den Aufzug.
Bevor sich die Türen schlossen, sagte er:
„Was mich schmerzt, ist nicht, dass sie mir nicht geglaubt haben. Es ist, dass Octavio mich verstanden hat. Er dachte nur, ich sei es nicht wert, dafür zu kämpfen.“
Zwei Stunden später war Alejandro in Claras Wohnung in Iztapalapa.
Er kam allein. Kein Fahrer, kein Assistent, kein Anwalt weit und breit.
Claras Mutter, Doña Elena, empfing ihn in ihrer Krankenhauskleidung mit durchdringendem Blick.
„Wenn Sie gekommen sind, um meine Tochter zu kaufen, können Sie gehen.“
Alejandro legte eine Mappe auf den Tisch.
„Ich bin gekommen, um sie anzuerkennen.“
Clara rührte den Vertrag nicht an.
„Ich verkaufe mein Schweigen nicht.“
„Ich kaufe ihn nicht.“
Misstrauisch öffnete sie den Ordner. Sie las.
Ihr Name erschien als Urheberin des Korrekturkonzepts. Jede auf ihren Notizen basierende Überarbeitung musste die Urheberschaft wahren. Außerdem würde sie als technische Beraterin unter der Aufsicht zertifizierter Ingenieure bezahlt werden.
Sie las weiter.